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Präzision und Prozessbeschreibung - 

Teile des Qualitätsmanagements

Arbeitgeber autistischer Fachkräfte beschreiben häufig ihre präzise und zuverlässige Arbeitsweise. Auf Grund ihrer hohen Detailerkennung sind sie insbesondere in der Fehleranalyse einsetzbar. Für viele sind strukturierte Aufgaben, in denen äußerst genau und fehlerfrei gearbeitet werden soll von Vorteil. 

 

Um ihre Stärken einsetzen zu können, sind sie auf klare Anweisungen und Prozessbeschreibungen angewiesen. Unpräzise Formulierungen führen auf beiden Seiten zu Missverständnissen. Nutzen Sie diese Stärke und decken Sie ungenaue Strukturen in bereits bestehenden Abläufen, Leitfäden, Checklisten, Vorgangs- oder Prozessbeschreibungen auf. Durch eine Nachbesserung profitiert in der Regel das ganze Team und die Qualität kann dadurch gesteigert werden.

"Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen."                                                                                       (Henry Ford)

„'Uns erzählte mal ein Konditor, dass, wenn er seiner autistischen Angestellten einmal gezeigt hat, wie Plätzchen in den Guss getaucht werden, alle Plätzchen genau gleich aussehen.' Sein Betrieb laufe seither viel besser. Er sage nun konkreter, was genau er brauche, jeder wisse jetzt exakt, wer wofür zuständig sei. 'Er wurde dazu gezwungen, sein Qualitätsmanagement zu verbessern', sagt Reich, die viele solche Beispiele kennt. Firmenchefs berichteten häufig darüber, dass die Anstellung eines Autisten sie dazu zwang, sich besser zu strukturieren." (Mittelbayerische Zeitung 09/2022)

 

Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel: https://www.die-wirtschaftszeitung.de/aktuelles/weg-mit-den-missverstaendnissen

Vertiefende Informationen: